Ein Investmentberater sagt: Wenn ihr reich werden wollt, müsst ihr auf diese Sache verzichten

Ein Investmentberater sagt: Wenn ihr reich werden wollt, müsst ihr auf diese Sache verzichten

Ein Investmentberater sagt: Wenn ihr reich werden wollt, müsst ihr auf diese Sache verzichten

Als der Investmentberater und Bestsellerautor John D. Spooner noch am Anfang seiner Karriere stand, fuhr er ab und zu an den Wochenenden ins Büro, um für ein paar Stunden zu arbeiten. Außer ihm machten das offenbar nur die Wenigsten: Die Tiefgarage seines Bürogebäudes war an diesen Tagen immer weitestgehend leer.

Bei den Autos, die auf den Büroparkplätzen geparkt waren, fiel ihm aber etwas Entscheidendes auf: „Wenn ich am Wochenende Überstunden machte, bemerkte ich immer, dass die Autos in der Tiefgarage die teuersten und exklusivsten Wagen waren, die man sich nur vorstellen konnte“, so Spooner.

In seinem Buch „No One Ever Told Us That“ erklärt er, welche Lektion er daraus gelernt hat: „Wenn ihr ein gutes Leben für euch und eure Familie haben wollt, müsst ihr dafür einen Preis bezahlen. Dieser kann zum Beispiel sein, dass ihr dann im Büro auftauchen müsst, wenn niemand sonst da ist. Niemand sieht euch dort, außer ihr selbst. Weil ihr diejenigen seid, die die Donuts backen müssen (so nenne ich es gerne, wenn man arbeiten geht).“

Mit anderen Worten: Eine gute Work-Life-Balance könnt ihr vergessen, wenn ihr finanziellen Erfolg haben wollt.

Spooner ist der Meinung, dass eine Work-Life-Balance zwar grundsätzlich machbar ist, euch aber nicht reich machen wird. „In der realen Welt ist es so: Wenn ihr diese Balance haben wollt, dann werdet ihr fast sicher nie wirtschaftlich unabhängig werden“, schreibt der Experte.

Fast alle Milliardäre, die er kenne, würden ihr Leben völlig in den Dienst ihrer Karriere stellen, meint Investmentberater Spooner. „Ihnen ist oder war nichts so wichtig wie die Jagd — auch nicht ihre Frauen, Kinder oder Freunde“, schreibt er.

Natürlich müsst ihr aber nicht pausenlos arbeiten, wenn ihr reich werden wollt. „Ihr könnt auch einen anderen Weg wählen, einen einfacheren“, sagt Spooner. „Aber früher oder später werdet ihr vor dem Problem stehen, dass euch das Geld ausgeht.“ Bevor ihr also den Weg wählt, bei dem ihr die meiste Freizeit habt, überlegt euch gut, was ihr dadurch möglicherweise aufgebt.

 

Der Artikel ist ursprünglich auf businessinsider.de erschienen

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